Oliver Bierhoff im HSV-Trikot in der Saison 1989/90
Oliver Bierhoff im HSV-Trikot in der Saison 1989/90 / Quelle: Getty Images (Foto: Bongarts) / All rights reserved.

Was macht eigentlich „Golden-Goal“-Schütze Oliver Bierhoff?

Im zehnten Teil unserer Serie „Was macht eigentlich...?“ beleuchten wir den sportlichen Werdegang von Oliver Bierhoff

Dass Oliver Bierhoff heute Team-Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist, dürfte so ziemlich jedem Fußball-Fan hinlänglich bekannt sein.

Weniger geläufig dürfte vor allem jüngeren Fans sein, dass Bierhoff zu seiner aktiven Zeit unter anderem für die beiden MANschaftbus-Klubs Borussia Mönchengladbach und Hamburger SV seine Fußballschuhe schnürrte.

In den Spielzeiten 1988/89 und 1989/90 stand der gebürtige Karlsruher beim HSV unter Vertrag und stürmte in dieser Zeit gemeinsam mit dem heutigen HSV-Trainer Bruno Labbadia Seite an Seite. Bei Bayer Uerdingen hatte Bierhoff zuvor seine Profi-Laufbahn begonnen.

Vom HSV zur Fohlen-Elf

In 34 Liga-Spielen erzielte Bierhoff sechs Treffer für die Rothosen, bevor er zur Rückrunde 1989/90 zu Borussia Mönchengladbach wechselte.

Nach acht torlosen Partien zog es Bierhoff dann weiter zu Casino Salzburg nach Österreich - und startete erst dort quasi seine große Laufbahn! Ascoli Calcio, Udinese Calcio, AC Mailand, AS Monaco und Chievo Verona, wo er im Sommer 2004 seine aktive Karriere beendete, lauteten anschießend die Stationen des Torschützen des Golden Goals im EM-Finale 1996 in Wembley gegen Tschechien.

Zweimal Torschützenkönig im Ausland

Neben dem EM-Titel konnte Bierhoff sich in den Jahren 1991 in Österreich sowie 1998 in der italienischen Seria A die Torjägerkanone sichern. In insgesamt 343 Erstliga-Einsätzen in Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich erzielte er 142 Treffer - plus 37 Tore in seinen 70 A-Länderspielen.

Seit Juli 2004 ist Bierhoff Team-Manager der deutschen Nationalmannschaft und gewann mit dem DFB-Team im Sommer 2014 in Brasilien den WM-Titel.

Bisher erschienen sind in unserer Serie „Was macht eigentlich...?“: