Karl-Heinz Riedle im BVB- und Liverpool-Trikot.
Karl-Heinz Riedle im BVB- und Liverpool-Trikot. Quelle: Getty Images / All rights reserved.

Was macht eigentlich Karl-Heinz „Air“ Riedle?

Im 14. Teil unserer Serie „Was macht eigentlich...?“ stellen wir den ehemaligen BVB- und Liverpool-Profi Karl-Heinz Riedle vor.

Bevor der Stürmer für den Liverpool FC und Borussia Dortmund auf Torejagd ging, schnürte der gebürtige Allgäuer, der beim SV Weiler das Fußballspielen lernte, zwischen 1987 bis 1990 seine Fußballschuhe für den SV Werder Bremen.

Bei einer Körpergröße von nur gut 1,80 Meter wurde er wegen seiner Sprungkraft, in Anlehnung an den Basketballer Michael Jordan, schnell „Air Riedle" getauft. 

Nach dem WM-Titel 1990 gefiel es dem Weltmeister so gut in Italien, dass er sich Lazio Rom anschloss. Der mittlerweile 51-Jährige war 1993 mit 4,5 Millionen Mark der teuerste Transfer der Bundesliga-Geschichte, als er von Lazio Rom zum BVB wechselte. Dort wurde er zweimal Deutscher Meister (94 - 96) und einmal Champions-League-Sieger (1997).

Beim 3:1 gegen Juventus Turin im Finale der Königsklasse hatte der Stürmer mit zwei Treffern entscheidenden Anteil am bis dato größten Erfolg der Vereinsgeschichte. 

Nach diesem Triumph verabschiedete sich „Air Riedle" zum Liverpool FC. Für die „Reds“ erzielte er in 67 Spielen 13 Treffer, bevor er 1999 zum FC Fulham wechselte. Dort beendete er 2001 seine Profikarriere im Alter von 36 Jahren.

Riedles letztes Engagement im Profifußball liegt zehn Jahre zurück. Von 2004 bis 2006 arbeitete er als Sportdirektor beim Schweizer Klub Grasshoppers Zürich.

Mittlerweile betreibt der 42-fache Nationalspieler ein Sporthotel im Allgäu. Seit 2014 ist er außerdem als internationaler Markenbotschafter für Borussia Dortmund tätig, indem er die Schwarzgelben bei internationalen Reisen repräsentiert.

Bisher erschienen sind in unserer Serie "Was macht eigentlich...?":