Akanji wechselte im Winter für rund 20 Millionen Euro zum BVB und überzeugte sofort
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Akanji wechselte im Winter für rund 20 Millionen Euro zum BVB und überzeugte sofort Quelle: Getty Images / All rights reserved.

Akanji: "Ich übernehme Verantwortung"

Der BVB-Verteidiger will eine wichtige Stütze sein

Mit Lucien Favre (60) hat er sich bislang noch nicht ausgetauscht, dafür war Manuel Akanji (22) zu sehr auf die WM fokussiert. In der Schweizer Nationalelf führt kein Weg mehr am robusten Innenverteidiger vorbei.

Beim BVB soll er nach dem Abschied von Sokratis (30), dessen Wechsel zum FC Arsenal perfekt ist, zum Abwehrchef aufsteigen. Akanji fühlt sich dazu bereit und gibt in SPORT BILD eine erste Chef-Ansage ab!

„Ich werde Verantwortung übernehmen und der Mannschaft Stabilität geben“, sagt Akanji, der im Winter für rund 20 Millionen Euro vom FC Basel kam und sofort Stammspieler wurde.

„Für mich ist es in erster Linie wichtig, Zweikämpfe zu gewinnen. Aber ich will der Mannschaft auch im Spiel nach vorne helfen. Ich will den Ball haben, ihn verteilen und das Spiel eröffnen.“

Anders als seine Konkurrenten Sokratis und Ömer Toprak (28) überzeugte er auch im Spielaufbau. Mit seiner Entwicklung beim BVB ist er zufrieden. „Ich habe versucht, mich schnell durchzusetzen. Das ist mir ganz gut gelungen, obwohl das halbe Jahr nicht einfach war“, sagt er. Für ihn war es trotzdem erfolgreich: Champions-League-Quali mit dem BVB und Stammplatz in der Schweizer Nati. „Ich wusste, dass meine Chancen auf die Startelf steigen, wenn ich in Dortmund regelmäßig spiele und gute Leistungen zeige. Das hat geklappt“, sagt Akanji. 

Die Personalplanungen der Borussia hat er auch in Russland verfolgt. Auf Verteidiger Abdou Diallo (22), der für 28 Mio. aus Mainz kommt und mit dem er die neue Innenverteidigung bilden soll, freut er sich besonders: „Ich spreche ja auch ein bisschen Französisch, da kann ich mich gleich mit ihm verständigen.“