Embolo muss sich noch gedulden

Autor : Sven Westerschulze | 03.07.2019

Im dritten Anlauf hat es endlich geklappt. 2015 und 2016 bemühte sich die Borussia noch vergeblich um Breel Embolo (22), jetzt ist der neue Hoffnungsträger da.

Die Hartnäckigkeit von Manager Max Eberl (45), das Drängen von Ex-Gladbach-Star Granit Xhaka (26) und ein Anruf von Neu-Trainer Marco Rose (42) überzeugten den Angreifer.

Als Gladbach jetzt wieder kam, habe ich mir starke Gedanken gemacht,

sagt Embolo. Der Schweizer Nationalspieler passt perfekt in Roses Spielphilosophie. „Wir verpflichten mit ihm nicht nur Wucht, Dynamik und Schnelligkeit, sondern haben auch einen schlauen Jungen geholt, der fußballerische Qualität hat“, erklärt der Coach.

Zehn Millionen Euro überwies die Borussia an Schalke für Embolo, der in Gladbach einen Vertrag bis 2023 unterschrieben hat.

Ich bin einer, der immer alles gibt, der immer gewinnen will und der nie aufgibt,

verspricht Embolo den Anhängern. Gemeinsam mit Alassane Plea (26) soll er Gladbachs neues Sturm-Duo bilden. Dennoch warnt Rose vor überzogenen Erwartungen: „Wir wollen ihm keinen Riesen-Rucksack aufsetzen. Er soll jetzt erst einmal gesund werden und so schnell wie möglich ins Mannschafts-training einsteigen.“

Wegen einer Verletzung am linken Fuß kann der Angreifer momentan nur Lauftraining absolvieren. Vom 14. bis 21. Juli ist die Borussia im Trainingslager am Tegernsee. Geht alles gut, trainiert Embolo dann erstmals mit dem Team.

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