Embolo will es Schalke zeigen

Autor : Sven Westerschulze | 14.08.2019

Breel Embolo (22) ist Katholik. Wer den neuen Gladbacher auf WhatsApp kontaktiert, merkt sofort, wie wichtig ihm der Glaube ist.

Die Gabe, nie zu vergessen, was du warst, den Mut, das zu sein, was du bist, die Kraft, das zu werden, was du sein möchtest,

ist in seinem Profil zu lesen. Versehen mit zwei betenden Händen.

Wie viel Kraft er auf dem Platz entwickeln kann, hat man bei seinem Ex-Verein Schalke nur selten gesehen. In drei Jahren fiel er 480 Tage verletzt aus. 2016 als Rekordtransfer für 26,5 Millionen Euro vom FC Basel verpflichtet, wurde er am Ende als Millionen-Flop bezeichnet. Zum Saisonstart geht es jetzt mit der Borussia gleich gegen seinen Ex-Klub.

Das ist ein spezielles Spiel. Ich war drei Jahre auf Schalke. Auch wenn es nicht immer einfach war, habe ich dort viele schöne Momente erlebt,

sagt Embolo, der sich 2016 gleich am 7. Spieltag schwer verletzte. Bei einem Foul von Augsburgs Stafylidis (25, jetzt Hoffenheim) erlitt er einen Bruch des Sprunggelenks und Wadenbeins sowie einen Riss des Syndesmose- und Innenbands im Knie. In den beiden folgenden Spielzeiten kam er in 41 Liga-Einsätzen auf acht Treffer und sieben Assists, ohne groß zu überzeugen.

In Gladbach muss er sich im Kampf um die beiden Sturmplätze gegen Alassane Plea (26) und Marcus Thuram (22) behaupten. Embolo:

Ich bin glücklich, dass ich hier bin, will den nächsten Schritt machen und zeigen, was ich wirklich draufhabe.

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