Thuram verrät sein Gute-Laune-Geheimnis

Autor : Sven Westerschulze | 29.04.2020

Mar­cus Thu­ram (22) ist nicht nur Glad­bachs schnells­ter Spie­ler (35,6 km/h), der Fran­zose hat sich auch im Re­kord­tempo in die Her­zen der Bo­rus­sia-Fans ge­schos­sen. Mit sei­ner Le­bens­freude und sei­ner Läs­sig­keit kommt er im gan­zen Ver­ein gut an. Den Eck­fah­nen-Ju­bel, bei dem Thu­ram nach Sie­gen sein Tri­kot über die Eck­stange stülpt und tan­zend mit dem Team vor der Fan­kurve fei­ert, lie­ben die An­hän­ger. Seine Mit­spie­ler schät­zen vor allem Thu­rams po­si­tive Aus­strah­lung und seine gute Lau­ne. Auf dem Trai­nings­platz sorgt der An­grei­fer immer wie­der für La­cher.

Ge­gen­über SPORT BILD er­klärt Thu­ram, warum er stets vor Spiel­freude sprüht und er­in­nert sich dabei an ein spe­zi­el­les Spiel mit sei­nem Ex-Ver­ein EA Guin­gamp:“­Ver­gan­gene Sai­son haben wir im Vier­tel­fi­nale des Li­ga­po­kals in Paris ge­spielt. Ich habe Mitte der zwei­ten Halb­zeit einen Elf­me­ter ver­schos­sen, kurz vor Schluss stand es 1:1. In der 90. Mi­nute be­kom­men wir dann noch einen Elf­me­ter. Ich habe mir den Ball ge­nom­men und ihn rein­ge­hau­en. Da­nach habe ich un­glaub­lich viele Nach­rich­ten be­kom­men, wie mutig das von mir war. Ich habe das nicht ver­stan­den. Für mich war der Elfer ein­fach die nächste Chan­ce.“

Ein Rat, den er von sei­nem Va­ter, 1998er-Welt­meis­ter Li­lian Thu­ram (48), be­kom­men hat: Feh­ler ab­ha­ken statt mit ihnen zu ha­dern. „Wenn du eine Chance ver­passt, kannst du die nächste doch nicht aus­las­sen. Du musst sie wie­der er­grei­fen. So läuft es im Fuß­ball. Ich ver­falle nicht in De­pres­sio­nen, wenn ich einen Elf­me­ter verschie­ße. Ge­nauso wenig ist es für mich der größte Tag im Le­ben, wenn ich einen ver­wan­de­le. Es ist ein­fach nur Fuß­ball, und das liebe ich.“

Sechs Tref­fer und neun Vor­la­gen hat Thuram auf dem Konto, ist Borus­sias zweit­bester Sco­rer nach Alassane Plea (27/acht Tref­fer, acht Vor­la­gen). Mit ihren Toren soll das Franzosen-Duo den Klub in die Kö­nigs­klasse schie­ßen. Über das Zusam­men­spiel mit Plea sagt Thu­ram: „Alassane ist etwas älter als ich, hat schon mehr Er­fah­rung. Aber trotz­dem la­chen wir über viele Dinge ge­mein­sam. Wir sind beide Spaß­vö­gel und verste­hen uns rich­tig gut auf dem Platz. Was für uns sehr wert­voll ist: Wenn es um Fuß­ball geht, den­ken wir beide gleich.“

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