Der Deutsch-Italiener hat noch ein großes Ziel
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Der Deutsch-Italiener hat noch ein großes Ziel Quelle: Getty Images / All rights reserved.

Warum Vincenzo Grifo in Mönchengladbach bleiben will

Der Deutsch-Italiener hat noch ein großes Ziel

Eine wichtige Zukunftsentscheidung traf Vincenzo Grifo (25) am Samstag. Der Deutsch-Italiener heiratete seine langjährige Freundin Vanessa.

Über seine sportliche Zukunft wurde in den vergangenen Tagen dagegen viel spekuliert. Hannover und Bremen sind an Gladbachs Mittelfeldmann interessiert. Grifo selbst, der erst vor einem Jahr aus Freiburg kam, will aber bei der Borussia bleiben. Nachdem Trainer Dieter Hecking (53) seine Stars vor knapp zwei Wochen in den Urlaub geschickt hatte, erklärte Grifo die Gründe.

„Ich bin hier hergekommen, um in einem Stadion wie dem Borussia-Park zu spielen. Um in einem internationalen Wettbewerb zu spielen und mich für die italienische Nationalmannschaft zu empfehlen. Mein größter Wunsch ist es, mal in der Champions League zu spielen“, sagt Grifo. Die Borussia spielt nächste Saison zwar in keinem internationalen Wettbewerb, seine Chancen darauf würde er mit einem Wechsel nach Hannover oder Bremen aber auch nicht steigern.

In Gladbach blieb er bislang hinter den Erwartungen zurück, konnte an seine starke Saison in Freiburg (sechs Tore, elf Vorlagen) nicht anknüpfen. 2017/18 spielte er nur sechsmal über 90 Minuten und blieb ohne eigenen Treffer (vier Assists). Trotzdem sagt Grifo: „Ich zweifele nicht an mir und will mich hier weiterentwickeln.“

Zuletzt hatte 96-Boss Martin Kind (74) verraten, dass Freistoßspezialist Grifo in Hannover auf der „A-Prioritätenliste“ stehe. Für die kolportierten fünf Mio. Euro hätte Gladbach ihn aber ohnehin nicht ziehen lassen. Laut „Transfermarkt“ ist Grifos Marktwert doppelt so hoch.