16 Wolfsburg-Fans erlebten in München die 0:6-Klatsche

Autor : MANschaftsbus.de-Team | 13.03.2019

In „FIFA 19“ machte Tom Lehmann (15) die Sache für den VfL Wolfsburg bereits während der Fahrt klar: Er gewann mit den Wölfen gegen den FC Bayern München mit 3:1 auf der tragbaren Konsole. Eigentlich ein gutes Omen. Doch das echte Spiel auf dem Rasen wurde zur Blamage für den VfL.

0:6 ging der Klub in München unter!

Wenigstens konnten wir viele Tore sehen

scherzte Anke Lehmann (46) nach dem Spiel in der Allianz Arena. Sie war eine von 16 glücklichen Gewinnern, die bei der Aktion „Fahren wie die Stars“ von SPORT BILD und MAN teilgenommen haben.

Die Gewinner konnten sich das Auswärtsspiel in München gemeinsam mit ihrem „Wolfsrudel“ anschauen. Gewinnerin Anke Lehmann brachte Ehemann Torsten (52), Sohn Tom und Kumpel Linus Jannik (15) mit. „Wir sind komplett fußballverrückt und haben 2010 sogar gemeinsam den Fanklub ‚Oderwald-Wölfe‘ gegründet“, erzählt Anke Lehmann über ihr Bewerbungsschreiben.

600 Kilometer, acht Stunden, viele Würstchen später wurde die Allianz Arena erreicht.

„Die Zeit verging wie im Flug“, schwärmt Wölfe-Anhängerin Melanie Bock (41) von der bequemen Fahrt.

Für den einzigen Bayern-Fan Sebastian Jopp (21) war der Trip die Verwirklichung eines Fußballtraums: „Das erste Mal im Stadion – und dann so ein Sieg, unglaublich!“ Für Kumpel Ibrahim Canyurt (30) ein Erlebnis, das er mit seiner kompletten Familie teilte. „Per Face-Time konnte jeder zuschauen und den Blick von unseren Plätzen genießen. Ich konnte sogar Uli Hoeneß entdecken“, erzählt er.

Nach dem vierten Tor für die Bayern konnte Mark Kruse (26) nicht mehr zuschauen. Er schnappte sich sein Handy und verfolgte die Partie Borussia Dortmund gegen VfB Stuttgart auf dem kleinen Bildschirm. Als der BVB in der Nachspielzeit das 3:1 erzielte, jubelten die Grün-Weißen wie bei einem Sieg ihrer Mannschaft. Ihre „Rache“ für das 0:6 beim neuen Tabellenführer…

Einig waren sich aber alle, dass sich der Ausflug trotz der Niederlage gelohnt hat. „Wir hatten mega viel Spaß und haben die Stimmung zum Brodeln gebracht“, sagte André Pahl (33).

Für die Leistung des VfL fand Dauerkartenbesitzer Sebastian Bock (42) trotzdem deutliche Worte:

Labbadia hat die Mannschaft nicht richtig eingestellt. Torhüter Casteels tat mir einfach nur leid.

Nach der bitteren Niederlage ging es dann gemeinsam ins Hotel. Dass der Titelverteidiger sich durch den 6:0-Erfolg ausgerechnet gegen die Wölfe wieder an die Spitze setzte, wurde noch lange diskutiert. „Jetzt soll wenigstens der BVB Meister werden“, waren sich alle einig.

Sie waren mit dabei: Sebastian Schult, Mark Kruse, André Pahl, Nicolas Sperling, Hannes Plaster, Melanie, Milo und Sebastian Bock, Georges Mikhail, Ibrahim Canyurt, Sebastian Jopp, Alexander Dix, Anke, Torsten und Tom Lehmann, Linus Jannik

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