22 Gewinner begleiteten ihren BVB zum Pokal-Halbfinale.
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22 Gewinner begleiteten ihren BVB zum Pokal-Halbfinale. Quelle: SPORT BILD / MAN All rights reserved.

22 Gewinner begleiteten ihren BVB zum Pokal-Halbfinale

„Fahren wie die Stars“-Jubiläumsfahrt

Das zwischenzeitliche 2:0 durch BVB-Star Marco Reus rührte Gewinnerin Andrea Heiling (47) zu Tränen. „Es ist toll, dass ich das erleben darf mit meiner Borussia“, sagte sie überglücklich.

Die insgesamt 22 Gewinner sahen im Berliner Olympiastadion, wie ihr BVB den Einzug ins DFB-Pokal-Finale durch ein souveränes 3:0 gegen Hertha BSC perfekt machte.

„Morgen muss ich erst mal ins Reisebüro und alles fürs Finale gegen die Bayern buchen“, sagte Gewinner Uli Möwe (60), ehe er in die Sprechchöre des Dortmunder Anhangs einstimmte.

Auch Uli Möwe gehörte zu den 22 Glücklichen, die einen Preis gewannen, den man nicht kaufen kann. Sie waren Teil der 50. Auflage der gemeinsamen Aktion von MAN und SPORT BILD „Fahren wie die Stars“. 36 832 Kilometer hat der MANschaftsbus bereits mit Busfahrer Erhard zurückgelegt. Über 1.000 Gewinner nahmen schon im MANschaftsbus Platz und konnten im Schnitt 2,8 Tore pro Spiel bejubeln.

Vorab mussten alle Gewinner begründen, warum gerade sie sich einen Platz im MANschaftsbus bei der Jubiläumsfahrt verdient hatten. Oliver Steffen (46) schrieb, dass er bereits die Jungfernfahrt am 4. November 2010 von Dortmund nach Paris mitmachte. Er erinnert sich: „Es war ein Traum, in schwarz und gelb, als wir mit dem original MANschaftsbus durch Paris fuhren. Damals habe ich mich wie ein Profi gefühlt, noch heute bekomme ich Gänsehaut wenn ich daran denke“.

Kevin Brauckmann (27) fuhr am 21. November 2012 mit dem MANschaftsbus von Dortmund nach Amsterdam (4:1). „Diesen Tag werde ich nie vergessen“, schrieb der in Bochum wohnende BVB-Fan. Gewinnerin Fabienne Schlüter (22) hingegen war das erste Mal dabei. „Es ist leider schwierig, Auswärtskarten für BVB-Spiele zu bekommen, da die Kontingente begrenzt sind. Mitzufahren wäre ein echtes Highlight für mich!“

Vor der Abfahrt waren die 22 Gewinner Bestandteil eines Video-Drehs mit Matze Knop als „MANni der Busfahrer“. Schon da war die Stimmung absolut titelreif. Es wurde gesungen, auf das Ergebnis getippt und angeregt über mögliche Transfers diskutiert. „Wenn Gündogan zu Barcelona, Real Madrid oder Manchester United geht, kann ich das verstehen, aber dass er zu einem Scheich-Klub wie Manchester City geht, kann ich nicht nachvollziehen“, sagte Gewinner Florian Pickhinke (31).

Mit an Bord nach Berlin waren nur eingefleischte BVB-Fans. Kevin Bruckmann (27) erklärte seine Leidenschaft: „Wenn du Erfolgsfan bist, gehst du zu Bayern. Wenn du keine Ahnung hast, dann bist du Fan von Schalke 04. Und wenn du gute Stimmung und Emotionen willst, dann wirst du Borusse.“

Sebastian Arp (32) „konvertierte“ über den Nachbarn seiner Oma vom VfL Bochum zum BVB. „Zuerst hatte ich eine Dauerkarte für Bochum, dann nahm er mich mit ins Westfalenstadion – seitdem zählt für mich nur noch der BVB!“ Sein Vater Karl-Heinz Arp (74) ergänzt: „Früher sind wir nach dem Ruder-Training meines Sohnes durch die Stadt gerast, um es noch zu den Heimspielen zu schaffen. Irgendwann hat er mich mit dem BVB-Virus infiziert.“

Kurz vor der Ankunft am Olympiastadion ertönte durch die Lautsprecher im MANschaftsbus der Klassiker „You’ll never walk alone“. Lautstark und mit den Schals in der Hand begleiteten die 22 Gewinner die Band Gerry & The Pacemakers. Textsicher sind sie alle!

Während des Spiels fieberten die Gewinner mit ihrem BVB mit. Mögliche Spielzüge wurden aufs Feld gerufen, Tore in Jürgen- Klopp-Manier gefeiert. Als sich die Mannschaft bei den Fans für die Unterstützung nach Abpfiff bedankte, wurde es im Block noch mal emotional. Von Müdigkeit keine Spur, zu groß war die Freude über das gewonnene Spiel. „Bayern gegen Dortmund ist natürlich das absolute Traum-Finale, besser geht es nicht!“, freute sich Andre Schlüter (50).

Als Fazit sagte Mike Pollmeier (37) zur MAN-Fahrt: „Toll, dass es so etwas gibt, am liebsten würde ich häufiger so zu Auswärtsspielen reisen.“