Gemeinsam machten sich die Fans auf den Weg nach München.
Gemeinsam machten sich die Fans auf den Weg nach München. Quelle: MANschaftsbus.de / All rights reserved.

BVB-Fans feierten den Finaleinzug bis tief in die Nacht

18 Gewinner reisten zum Halbfinale

Als Manuel Neuer zum letzten Elfmeter des Abends antrat, hielten 18 BVB-Fans den Atem an. Das Faktum war klar: Sollte der Bayern-Keeper verschießen, würde Borussia Dortmund ins Finale des DFB-Pokals einziehen und dem ersehnten Titel ein großes Stück näher kommen.

Neuer lief langsam an, schoss - und traf nur die Latte. Bayern verlor 1:3. Der Rest war aufbrandender Jubel bei jenen 18 BVB-Fans, die an der MAN-Aktion in SPORT BILD "Fahren wie die Stars" teilgenommen hatten.

Gemeinsam waren sie im original BVB-MANschaftsbus vom Signal Iduna Park in Dortmund zur Allianz Arena aufgebrochen, um beim Halbfinale Bayern gegen Dortmund live dabei zu sein. Zur Bewerbung für die begehrte Fahrt gehörte eine Begründung, warum man unbedingt mitfahren möchte. Eine Jury wählte die originellsten Beiträge aus und kürte die Sieger.

„Dass ich gewinne, hätte ich nie für möglich gehalten“, sagte Christian Dirks (26), ein echter Dortmunder. „Ich habe noch nie was gewonnen – und dann gleich so was Großartiges. Ich kann es noch immer nicht glauben.“

Auch andere Teilnehmer waren völlig begeistert. So wie Oliver Wichmann (44), der mit seiner Frau Nadine (43) die Fahrt angetreten hatte. „Die ganze Aktion ist wirklich toll. Dem Halbfinale des DFB-Pokals beizuwohnen, hier in der Allianz Arena – ich könnte nicht glücklicher sein.“

Ebenso sah es Klaus Böhm (47), der schon seit 40 Jahren dem BVB die Treue hält: „Grandioses Ereignis! Zunächst dachte ich, für meinen BVB sei alles verloren, doch dann hat er sich zurückgemeldet und das Ding im Elfmeterschießen entschieden. Dass ich hier dabei war, werde ich nie vergessen.“

Nach dem überwältigenden Sieg stand noch eine Hotelübernachtung in München an. Deshalb konnte der Sieg bis in die Nacht ausgiebig gefeiert werden. „Der Tag war rundum gelungen“, meinte Tim Fabiszewski (23). „Die Krönung war natürlich der Finaleinzug.“