Stefan Reuter: Schluss mit Träumereien!

Autor : Tobias Altschäffl | 18.01.2019

Es waren nette Worte, die der FC Augsburg über weite Strecken der Hinrunde zu hören bekam: toll gespielt, gut mitgehalten – und am Ende doch verloren. Beispielhaft dafür: die 3:4-Niederlage in Dortmund am 7. Spieltag. Am Ende der Hinserie stand Augsburg dann plötzlich auf Rang 15, mit lediglich 15 Zählern. Akute Abstiegsgefahr! Trotz jeder Menge Potenzial und eigentlich guter Spiele.

Vor dem Start der Rückrunde gegen Fortuna Düsseldorf kündigt Augsburg-Manager Stefan Reuter eine härtere Gangart an. „Eines muss nun klar sein: Es geht hier bei uns nicht um die Karriere-Planung oder irgendwelche Szenarien in der Zukunft, sondern das Hier und Jetzt“, sagt Reuter. Er spielt darauf an, dass Augsburg mit Spielern wie Philipp Max (25), Michael Gregoritsch (24), Jeffrey Gouweleeuw (27) oder Alfred Finnbogason (29) Stars im Kader hat, die von der Konkurrenz gejagt werden – und die vor der Saison offensiv vom internationalen Geschäft als Ziel sprachen.

Andere Dinge dürfen nun keinen Spieler beschäftigen, das haben wir unseren Spielern auch klargemacht. Wir kämpfen um den Klassenerhalt“, sagt Reuter und fordert: „Was im Sommer passiert, interessiert uns jetzt überhaupt nicht – genauso wenig wie Träume von höheren Zielen. Wir wollen mit Augsburg auch 2019/20 in der ersten Liga spielen und betrachten das als sehr reizvolles Ziel.

Noch immer ist offen, wer in der Rückrunde bei Augsburg im Tor stehen wird. Gute Chancen hat der 21-jährige Gregor Kobel, der im Winter aus Hoffenheim kam. „Wir trauen Gregor ohne Frage zu, in der ersten Liga zu spielen. Sonst hätten wir ihn nicht geholt“, sagt Reuter: „Wer gegen Düsseldorf im Tor steht, ist aber völlig offen, es gibt bei uns keine Stammplatz-Garantien.“

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