Michi Lauerbach und Armin Gritz steuern den Mannschaftsbus des FC Bayern

Autor : MANschaftsbus.de-Team | 08.04.2020

„Halb Deutschland beneidet mich um den Job“, bringt Armin Gritz es auf den Punkt. Seit 2011 chauffiert der ehemalige Bierkutscher Deutschlands teuerste Reisegruppe: Die Stars des FC Bayern München.

Einer, der die FCB-Stars noch länger durch ganz Europa fährt, ist Michi Lauerbach. Sein Spitzname: Kurve!

„Ich hatte mal eine Kollision an der Säbener Straße. Da habe ich die Kurve zu eng genommen und einen PKW mitgenommen. Da kommt mein Spitzname her, den mir der van Bommel vermacht hat.“

Gemeinsam verbringen die beiden viel Zeit in dem modernen, 500 PS starken Fahrzeug.

„Rund 2.000 Kilometer kommen wir mit einer Tankfüllung, also fast bis nach Lissabon“,

erklärt Armin und Michi fügt hinzu: „Das war dann auch die weiteste Strecke, die ich bisher zurückgelegt habe.“

Wenn die beiden nicht gerade abwechselnd hinter dem Steuer sitzen, sorgen sie für Ordnung. „Bevor wir die Mannschaft abholen, fahren wir immer in die Waschstraße“, verrät Armin. „Aber Busregeln haben wir keine“, ergänzt Michi, der auch schon mal einen Spieler vergessen hat.

„Ich hatte die Vollständigkeit geprüft und dann kam auf einmal ein Anruf: „Es steht noch ein Spieler im Hotel!“ Der ist dann mit dem Taxi nachgekommen und zum Glück ist mir das seitdem nicht mehr passiert.“

Berührungsängste mit den FCB-Stars habe die beiden Busfahrer keine. „Mit Niklas habe ich zum Beispiel ein bisschen mehr Kontakt. Auch mit Serge, aber einen Lieblingsspieler habe ich nicht. Wenn, dann Thomas Müller, als einziger verbliebener Bayer in der Kabine. Den kenne ich schon aus der Jugend“, erklärt Michi, der in 13 Jahren bereits viele Titel mit dem deutschen Rekordmeister feiern durfte:

„Ein Triple holt man dann doch nicht jedes Jahr und das ist mittlerweile sieben Jahre her. An die drei Titel denke ich gerne zurück.“

Und apropos Titel: „Wenn wir ein Endspiel gewonnen haben, dann kommt schon mal einer von den Jungs und sagt: „Spiel mal bitte das oder das!“ Aber im Endeffekt läuft die Musik querbeet, sodass für jeden etwas dabei ist. Die Saison ist spannend, aber ich gehe davon aus, dass wir wieder Meister werden,“ blickt Armin auf die aktuelle Spielzeit.

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