Thomas Strunz bei der EM-Qualifikation 1999 gegen Nordirland
Thomas Strunz - gewann jede Menge Titel, aber wirklich berühmt machte ihn die Mutter aller Wutreden... / Quelle: Getty / All rights reserved.

Was macht eigentlich Thomas „was erlaube“ Strunz?

Im 20. Teil unserer Serie „Was macht eigentlich...?“ stellen wir den Ex-Bayern-Profi vor

Thomas Strunz kann ja einige Erfolge in seiner aktiven Laufbahn aufweisen: Europameister 1996 und jede Menge gewonnene Titel mit den Bayern: Uefa-Cup-Sieger 1996, DFB-Pokalsieger 1998 und 2000, vier Meistertitel. Doch wirklich berühmt wurde der gebürtige Duisburger durch die Mutter aller Wutreden. Denn wer an Strunz denkt, hat unweigerlich sofort Giovanni Trapattonis berühmtes „Was erlaube Struuunz?“ von 1998 im Kopf.

Der defensive Mittelfeldspieler hat aber nicht nur gespielt, „wie Flasche leer“. Strunz wechselte 1989 aus der Duisburger Heimat zum FC Bayern München. Eine Deutsche Meisterschaft später gab es ein Strunz'sches Gastspiel beim VfB Stuttgart von 1992-1995. Doch dann ging es zurück zu den Bayern, wo Strunz erneut fast sechs erfolgreiche Jahr blieb bis zu seinem Karriereende Januar 2001. Den Champions League-Sieg der Bayern im Mai 2001 sowie die Meisterschaft aus diesem Jahr erlebte er schon nicht mehr mit.

Turbulent im Blätterwald der Medien wurden für ihn noch mal die Jahre kurz nach seinem Karriereende, vor allem privat. 2002 verließ ihn seine damalige Frau Claudia - um fortan mit keinem geringeren als Strunz' Ex-Teamkameraden beim FC Bayern, Stefan „der Tiger“ Effenberg, zusammen zu sein. 

Aus erster Ehe mit Beate hat Strunz Sohn Dominik, aus der zweiten mit Claudia Effenberg Lucia und Thomas jr. Seine aktuelle Partnerin Stephanie lernte er 2005 bei seiner Arbeit beim VfL Wolfsburg kennen. 2006 kam dann Kind Nr. 4, Tochter Cilia.

Und auch beruflich blieb Strunz stets vielseitig: Manager, Trainer, Spielerberater, TV-Experte. Beim VfL Wolfsburg probierte er sich 2005 als Manager. Musste aber nach ausbleibendem Erfolg noch im gleichen Jahr wieder gehen. 2008 stieg Strunz als Sportlicher Leiter beim Regionalligisten Rot-Weiss Essen ein. Seine großen Pläne, den angeschlagenen Traditionsverein zurück in die 2. Bundesliga zu führen, zerschlugen sich dann aber wieder 2009 - er wurde von allen Aufgaben entbunden. Zwischenzeitlich hatte Strunz die Mannschaft auch noch als Teamchef betreut.Außerdem ist Strunz als Spielerberater für die Agentur arena11 sports group tätig und vor allem sehr medienpräsent durch sein unterhaltsames wie kompetentes Auftreten als TV-Experte für Sport1.

Bisher erschienen sind in unserer Serie „Was macht eigentlich...?“: