Neymar darf weg! James soll kommen

Autor : Christian Falk, Tobias Altschäffl | 09.05.2019

Paris würde seinen Superstar für 350 Mio. Euro zu Real ziehen lassen, um so den Kader umbauen zu können. Auch N'Golo Kanté steht auf der Liste

Seiner Unzufriedenheit über die persönliche Situation beim FC Bayern machte James Rodríguez (27) schon in der Vergangenheit gern Luft. Die spanische Sportzeitung „Marca“ berichtete, dass der Münchner Leihspieler nun definitiv im Sommer zu Real Madrid zurückkehrt – um anschließend wieder verkauft zu werden! Eine Zusammenarbeit zwischen Trainer Zinédine Zidane (46) und James schließen beide Seiten aus.

In der Bayern-Kabine verriet James das Interesse von Paris Saint-Germain.

Der Kolumbianer verriet in der Bayern-Kabine zuletzt schon, welches Trikot er ab Sommer überziehen könnte. Laut James ist Paris Saint-Germain an seiner Verpflichtung interessiert. Der Bayern-Profi ist ein Domino-Stein in einer großen Transfer-Rochade, die der französische Meister für den Sommer plant.

SPORT BILD weiß: Ein Verkauf von Superstar Neymar (Vertrag bis 2022/ kam 2017 für 222 Mio. vom FC Barcelona) zu Real Madrid wird intern im Klub nicht mehr ausgeschlossen! Die Franzosen hoffen auf eine Mega-Ablöse von 350 Millionen Euro. Damit hätte PSG seine Financial-Fairplay-Probleme gelöst. Im Gegenzug könnte James aus Madrid nach Paris als Neymar-Nachfolger wechseln!

Bayern will auf die Kauf-Klausel bei James verzichten. Auch sein Klub Real Madrid hat keine Verwendung für den Kolumbianer

Das Umdenken im Klub begann vor ein paar Wochen. Ex-Arsenal-Coach Arsène Wenger (69) war beim Katar-Scheich Hamad bin Chalifa Al Thani. Der PSG-Klub-Eigentümer hätte Wenger gern für eine Position in der Vereinsführung gewonnen. Wenger sagte dem Emir persönlich ab. Er soll seine Entscheidung unter anderem mit folgenden Bedenken begründet haben: Der Franzose wollte nicht mit Sportdirektor Antero Henrique (51) zusammenarbeiten. Die Arbeit von Henrique ist in Paris längst sehr umstritten. Auch Trainer Thomas Tuchel (45) hat unter dessen Kaderplanung zu leiden, bekam zu Saisonbeginn nicht die gewünschten Verstärkungen. Auch den von Tuchel eingefädelten Transfer von Jérôme Boateng (30) vom FC Bayern vermasselte der Sportdirektor im August. Damit so etwas zur neuen Saison nicht erneut passiert, ist in Katar eine Entscheidung gefallen.

PSG will sich im Sommer von Sportdirektor Henrique trennen!

 

Denn auch Vorstandschef Nasser Al-Khelaifi (45) steht trotz seiner Freundschaft zum Emir nun in der Kritik wegen der fehlerhaften Kaderplanung und muss handeln. Der Vertrag von Tuchel wird dagegen um ein Jahr bis 2021 verlängert. Bei PSG laufen jetzt die Transfer-Planungen auf Hochtouren, um endlich den Champions-League-Titel nach Paris zu holen.

Trapp vor PSG-Rückkehr. Buffon soll keinen neuen Vertrag bekommen.

Der Neymar-James-Deal ist eine mögliche Variante, die der Klub in Erwägung zieht. Tuchel sucht seit Amtsantritt zudem noch einen Sechser. Der Klub besserte im Winter für 40 Millionen Euro mit Leandro Paredes (24) von Zenit St. Petersburg nach. Der Argentinier gilt weiterhin als Notlösung. Tuchels absoluter Wunschspieler wäre Weltmeister N’Golo Kanté (28). Doch der Franzose steht beim FC Chelsea bis 2023 unter Vertrag. Zudem droht den Londonern eine Transfersperre. Abgänge sind bei Chelsea derzeit nicht vorgesehen. Darum ist auch Bayerns Thiago Alcántara (28) im PSG-Fokus – den Bayern allerdings nicht abgeben möchte. Im Fall Boateng wären die Bayern dagegen gesprächsbereit. Bei den Verhandlungen im Sommer lehnten die Münchener ein 38-Millionen-Angebot ab. Allerdings hat Paris derzeit kein Interesse an einer Boateng-Verpflichtung.

Zurück nach Paris dürfte es dagegen für Eintracht-Keeper Kevin Trapp (28) gehen. Der auslaufende Vertrag von Gianluigi Buffon (41) soll nicht verlängert werden. Trapp ist nach Frankfurt nur bis zum Saisonende ausgeliehen, hat bei PSG einen Vertrag bis 2020.

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