Bruno Labbadia ist der Trainer vom VfL Wolfsburg und dirigiert seine Spieler vom Spielfeldrand aus
Aktuell aus
Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia gibt die Richtung vor Quelle: Getty Images (Foto: TF-Images) / All rights reserved.

Bruno Labbadia verteilt jetzt Fehler-Bilder

Damit sich die Spieler verbessern, lässt der Trainer Spielsituationen als Foto ausdrucken

Nach dem starken Saisonstart (sieben Punkte aus drei Spielen) gewann Wolfsburg zuletzt dreimal nicht, spielte dabei aber weiterhin gut. Nun soll es auch wieder Dreier geben. In der Arbeit setzt Trainer Bruno Labbadia (52) vor allem auf Bilder-Doping.

Video-Analysen sind für Labbadia eine der Grundlagen für Verbesserungen.

"Wir filmen jedes Training und arbeiten viel mit Bildern"

Dafür wird ein mobiles TV-Gerät genutzt, das in jeden Raum geschoben werden kann. "Wir zeigen nicht nur Sequenzen auf dem Bildschirm, sondern drucken jetzt auch Fotos von Spielsituationen und Standards aus, hängen die Bilder auf, damit sie jeder immer vor Augen hat", sagt der Coach im Gespräch mit SPORT BILD.

Den Spielern soll verdeutlicht werden, was der Trainerstab erwartet. "Sie sollen es erst sehen, dann verstehen und dann auf dem Platz umsetzen", sagt Labbadia. Damit dazwischen wenig Zeit verloren geht, wird sogar das Büro des Zeugwarts für Videoanalyse genutzt. Weil der Raum am nächsten zum Trainingsplatz ist. 

Ein Bildschirm direkt am Platz, wie in Hoffenheim, könnte beim VfL der nächste Schritt sein.

- von Robert Schreier