Drei Geheimnisse der neuen Wölfe

Autor : Robert Schreier | 28.08.2019

Oliver Glasner (45) ist fulminant mit dem VfL Wolfsburg gestartet. Es gibt drei Erfolgsgeheimnisse.

In der Abwehr hat der Österreicher den Libero wieder eingeführt. Glasner spricht selten von Dreierkette. Er sagt: „Ich will die Außenverteidiger bei jedem Angriff vorn haben. Damit die Innenverteidiger nach Ballverlusten nicht allein auf sich gestellt sind, stellen wir einen dritten dazu. Und wenn man das Tempo der gegnerischen Stürmer nicht immer mitgehen kann, hilft es, eine Absicherung zu haben.“

Die Definition des klassischen Liberos. Beim VfL ist das Kapitän Josuha Guilavogui (28).

Das Mittelfeld sieht Glasner als Prunkstück. Er erklärt: „Jeder weiß: Das Herz des Menschen schlägt in der Mitte des Körpers. Also muss auch im Fußball das Zentrum stark sein.“ Die optimale Aufteilung für den Coach: ein Kämpfer wie Neuzugang Xaver Schlager (21) oder Yannick Gerhardt (25) und ein Kreativer wie Maximilian Arnold (25).

Im Dreier-Angriff gibt es keine reinen Außenstürmer. Auf die Flügel sollen die Außenverteidiger vorschieben. „Meine abschlussstarken Spieler möchte ich möglichst in Tornähe haben“, sagt Glasner, der seine Offensiven laufen sehen will. 

Ungewöhnlich: Die Stürmer legen beim VfL die meisten Kilometer pro Spiel zurück.

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